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Eingangstüren (Sicherheit Haus & Objekt)Nicht nur gebetene Besucher benutzen die Eingangstür zum betreten des Hauses, auch Einbrecher versuchen immer wieder ihr Glück mit einem Frontalangriff. Zu schwach dimensionierte Schliessmechanismen, die im Bereich der Schlossriegel und -falle keinen Stahlrahmen oder Stahlstreifen haben sind eine Achillesferse. An Holzrahmentüren sollten möglichst 50cm lange und 3mm starke Sicherheitswinkel-Schliessbleche mit Mauerankern montiert werden. Holztüren sollten wenigstens 4cm Vollblattstärke aufweisen und Metalltüren eine Aussenwandstärke von mindestens anderthalb millimeter besitzen. Ein guter Türspion mit 180 Grad Blickwinkel lässt Sie auch erkennen, ob jemand unterhalb dem Türspion kauert oder lauert. Ideale Eingangstür sperrt rundumIm Idealfall sperren Türen und Fenster nicht nur im Schlossbereich ab, sondern den gesamten Rahmenbereich durch umlaufende Rundzapfen-Verriegelung auch noch. Nach DIN 18103 Einbruch hemmende Türen etwa, werden diesen Anforderungen gerecht. Dieser Standard lässt sich durch Nachrüsten allerdings nicht ohne weiteres erreichen da es von der Türblatt- und der Rahmenkonstruktion abhängig ist. Ein über die gesamte Türbreite reichendes zusätzliches Querriegelschloss, das von innen und aussen betätigt werden kann und in Schlosskästen endet, die zu beiden Seiten des Türrahmens im Mauerwerk befestigt sind, leisten hier einen gewissen Ersatz. Analog können an Keller- und Hintertüren auch Querhölzer oder Metallprofile angebracht werden, die sich über Türblatt und -rahmen erstrecken und ihr Widerlager in stabilen Winkeleisen haben. Gegen ein Hoch- oder Aushebeln von Türen die nicht voll in den Türrahmen eingelassen sind, also Türen die nur angeschlagen sind, können über den Scharnieren sogenannte Hintergreifhaken nachträglich montiert werden. Türschlossbleche an Eingangstüren nicht von aussen verschraubenVon aussen verschraubte Türschlossbleche kann wirklich jeder mit einem Schraubenzieher abschrauben und anschliessend den Schliessmechanismus mit einer Zange betätigen. Vorstehende Schliesszylinder lassen sich relativ einfach mit einer simplen Kombi- oder Rohrzange Abbrechen beziehungsweise herausziehen, um danach mit einem primitiven L-förmigen Dietrich aufzuschliessen. Türschlossblech oder Aussenblende müssen von innen verschraubt sein, der Schliesszylinder muss immer bündig mit dem Türschlossblech abschliessen. Die Schliesszylinder des Einsteckschlosses sollten mit mindestens sechs unsymmetrischen Zuhaltungsstiften ausgestattet sein und beispielsweise DIN 18251, 18252 oder 18254 entsprechen. Der Türschlossbeschlag sollte gemäss DIN 18257 den Profilzylinder mit abdecken, um ihn vor dem Abbrechen oder Herausreissen zu sichern. Eingangstüren mit Kastenriegelschloss und SperrbügelEin Kastenriegelschloss mit Sperrbügel verhindert, dass die spaltbreit geöffnete Tür von aussen aufgestossen werden kann und sichert die Tür zusätzlich durch eine Verriegelung, lässt sich nachträglich einfach montieren. Im gegensatz zu einer Sperrkettensicherung kann der Sperrbügel nicht von aussen ausgehängt oder durchtrennt werden, wodurch ein etwas höherer Schutz vor Gewalttätern mit Bolzenschneider entsteht. |
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