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Unfall (Gefahren Zuhause)In den vermeintlich sicheren heimischen Wänden is der Sturz die weitaus häufigste Unfallvariante. Rund eine Viertel Million Menschen in Deutschland jährlich, ziehen sich bei einem Unfall Zuhause Prellungen und Knochenbrüche in erster Linie an Händen und Armen zu. Allgemein gelten nasse und glatte böden wie Fliesen oder Dusche und Badewanne im Badezimmer als populärste Unfallursache. Seifige Dusch- und Badewannen ohne rutschfeste Matten oder Aufkleber geben praktisch keinen Halt. Kalte rutschige Fussböden auf denen man auf Zehenspitzen geht, machen das Gehen zu einem Risiko. Unfall mit AusrutschernBedingt etwa durch fehlende Haltegriffe können sich Opfer bei Fehltritten und Ausrutschern nicht halten. Vorlegeteppiche und Fussmatten auf glatten Böden sind Rutschfallen falls sie keine rutschhemmende Unterseite haben. Schummrige Beleuchtung in unsichere Umgebungen machen das Einschätzen von Gefahren sehr schwierig. Unfall mit heissem WasserDer Umgang mit dem Warmwasser, kann für Kinder, Gäste und ältere Personen zu Verbrühungen führen, falls ein Temperaturregler in Form von einem Thermostat nicht vorhanden ist, behinderte Menschen sind hiervon in noch höherem Masse betroffen. Kinder in 10% der UnfälleZehn Prozent der Unfallopfer entfallen auf Kinder, das sind weit über eine halbe Million Verunglückte unter dem Pubertätsalter, die eine Ärtztliche Behandlung nach einem Unfall brauchen. Nicht immer tragen die Kinder die alleinige Schuld. Kindliche Neugierde und Eroberungsdrang werden von Erwachsenen zu wenig berücksichtigt. Unaufgeklärte Kinder greifen zu Haushaltschemikalien wie etwa Abflussfrei, Rohrreiniger oder Chlor, die allesamt schlimme Verätzungen verursachen und beim Verschlucken mitunter tödlich wirken. Elektrische Handwerkzeuge wie Kreissägen, Flex oder Stichsägen beispielsweise, können üble Verletzungen zufügen. Überhaupt sind Vergiftungserscheinungen bei Kleinkindern sehr häufig, bedingt dadurch, dass sie alles in ihrer Reichweite in den Mund stecken oder zumindest daran schmecken wollen. Kleine farbige Pillen aus offenstehenden Schubladen, die man eigentlich besser im Artzneimittel-Schränkchen aufbewahrt hätte, machen Notartzteinsätze unvermeidbar. Kinder verletzen sich immer noch mit kochend heissen Suppen oder Milch, die klassische heisse Herdplatte oder Gasflamme. Sie schneiden sich an Messern und Scheren oder andere für Kinder unbekannten Haushaltsgeräten, Brotschneidern, Dosenöffnern etc. Kinder sind sich einfach über alltägliche Gefahren, selbst im häuslichen Umfeld, nicht bewusst, und tappen in die für einen Erwachsenen offensichtlichsten Fallen. Oft alleingelassene oder vernachlässigte Kinder lernen das Leben auf die harte Tour, an eigenem Leid und Körper, wenn sie es überleben. Versäumte Aufklärung führt notgedrungenermassen zu dieser experimentartigen Herangehensweise an riskanten Situationen. |
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