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Telefonterror (Gefahren Zuhause)Wenn morgens um zwei das Telefon regelmässig klingelt, der Anrufer nur stöhnt, gibt sich höchstens den Namen »ich bin der, von dem du träumst, Schatzi«, und selbst wenn Sie den Hörer schon drei mal hingeknallt haben der Rüpel wieder anruft und in das Telefon sabbert oder einfach nur schweigt, Sie beschimpft, demütigt und einzuschüchtern versucht, dann wissen Sie was Telefonterror ist. Sie regen sich auf, weder gute Worte, innigste Bitten noch Gebete vermögen den Anrufer von seinem abscheulichem Handeln abzubringen. Obszönen Anrufe sind meistens TelefonterrorAnrufer, die mit obszönen Anrufen, Telefonterror genannt, andere belästigen, sind in der Regel gestörte Personen mit »perversen« oder krankhaften Neigungen. Die Mehrheit dieser Personen sind durch psychisch oder altersbedingte Kontaktschwierigkeiten und massive sexuelle Störungen geprägte »Männer«, die im normalen Leben durch ihre sexuellen Vorlieben sogar impotent sind weil, salopp ausgedrückt, »normaler« Sex sie nicht mehr erregt. Es handelt sich also nicht um verschmähte stürmische Liebhaber/Innen die aus Eifersucht oder Wut handeln, oder Scherzanrufe von Jugendliche im Übergangsalter. Dagegen kommen die meisten Täter aus dem Bekanntenkreis oder Wirkungs-Umfeld der Opfer. Sie gehören zumindest biologisch dem männlichem Geschlecht an, sind verklemmt und gehemmt, leben isoliert, unauffällig zurückgezogen in Angst und Anonymität, und leiden nicht nur unter sexuellen Kontaktproblemen. Schwache Opfer für Telefonterror bevorzugtViele Täter suchen zielstrebig nach wehrlosen und schwachen Opfern, Kinder, junge Mädchen, schüchtern und unsicher, aber auch ältere Frauen bleiben keineswegs verschont. Durch »abgrasen« von Frauennamen aus dem Telefonbuch treffen die Täter anhand der geeigneten Stimmen ihre Wahl. Sie suchen sich Opfer mit wenig Selbstwertgefühl oder Selbstbewusstsein aus, die dadurch leicht einzuschüchtern sind. Auf einschlägig bekannten Swingerclubs oder auf Autobahnparkplätzen passen sie mögliche Opfer ab und besorgen sich anhand der Kennzeichen mittels windigen Vorwände bei den Strassenverkehrsämtern weitere Personendaten - die Opfer sind meistens erpressbar durch ihre heimlichen Liebes- oder Sextreffen. Sie vertrauen unter anderem darauf, dass die Opfer aus Scham sich nicht an die Behörden wenden. So kann es Wochen oder Monate, selten auch Jahre im Terror vergehen, wie zuletzt die Sängerin Jeanette erfahren musste. Die Gestörten rufen immer wieder an, manche regelmässig, andere absichtlich unberechenbar. Telefonterror fängt manchmal harmlos anEs klingelt, die Täter schweigen und stöhnen ins Telefon. Die ersten Male fragen Sie noch vielleicht wer dran ist, wundern Sich über die heisere Keucherei, und glauben, es sei eine Störung in der Leitung. Aber sehr bald regen Sie sich auf, und der Anrufer auch, jedoch anders. Er geilt sich an Ihrer Hilflosigkeit und erregte Reaktionen auf, je wütender Sie werden um so besser besorgen Sie es ihm. Manchmal können Sie richtig hören, wie er sich sexuell selbst befriedigt und zuletzt sogar in den Hörer kommt, um dann ganz plötzlich aufzulegen. Manche Täter geben sich zunächst sehr autoritär und stellen barsche Fragen, oder haben sich einfach verwählt, aber sobald Sie auf ein scheinbar belangloses Gespräch eingehen, wird es zügig indiskret und vulgär. Während eindeutigen sexuellen Anspielungen, Verbalerotik und konkrete Lustgeräusche holt sich der fiese kleine Telefonterrorist einen runter, und das meistens hörbar. Die Terroranrufe wiederholen sich meistens, mit verstellter Stimme wird auch mal eine neue Masche versucht, wobei im Laufe der Zeit die Täter wie am Ende einer schlechten Beziehung umgekehrt proportional zu Ihre Wut verstummen. Gesundheitliche Schäden durch TelefonterrorAnfangs mag Telefonterror vielleicht nur lästig sein, aber wenn Sie nachts nach den Anrufen Stunden brauchen um einzuschlafen, tagsüber gereizt und nervös sind, Ihre Freunde Sie komisch anschauen und Sie schon Angst haben vor dem nach Hause gehen, geht es um Ihre Gesundheit, Beziehung, Familie oder gar Existenz. Wenn auch selten Opfer in Depressionen und permanente Angstzustände fallen mit darauf folgendem Beruhigungsmittel- oder Drogenkonsum, so sind nervöse Störungen, Schlaflosigkeit, launische und gereizte Verhaltensmuster schon eher an der Tagesordnung. Telefonterroristen sind impotente WichserEs gibt nähmlich Telefonterroristen, die durch Erpressung Ihre Mitwirkung erzwingen wollen. Diese sexuell gestörten und zumeist impotenten Täter sind vorwiegend sadistisch veranlagt und wollen Sie unbedingt Dinge gegen Ihren Willen tun und sagen lassen, mit Betonung auf »gegen Ihren Willen«. Die Opfer werden aufgefordert demütigende Dinge überwiegend sexueller Natur zu tun, auszusprechen oder sagen, die der Täter befiehlt. Mit der Drohung, jemanden aus Ihrer Familie, Ehe- oder Lebenspartner zu verletzen oder gar zu töten verlangen die Täter, dass Sie auf peinliche Fragen antworten, Ihr Höschen in einem Umschlag an einem bestimmten Ort und zu einer unpassenden Zeit hinterlegen und ähnliches. Die sadistische Natur des Telefonterrors geht aus solchen Beispielen deutlich heraus. Telefonterror bei ErpressungErpressungs-Telefonterroristen geben häufig vor, dem Telefonterror-Opfer nahestehende Personen entführt zu haben, sie überbringen die Nachricht dass eine nahestehende Person einen Unfall hatte und gestorben sei, oder gar die Behauptung laut Polizei ermordet worden zu sein. Durch die Fassungslosigkeit und Ohnmacht der Telefonterror-Opfer kommen dann die Täter zum sexuellen Höhepunkt. |
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