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Taschendiebstahl (Gefahren unterwegs)Mit einer unerschöpflichen kriminellen Kreativität werden in Deutschland jährlich über hunderttausend Menschen von Taschendieben bestohlen. Diese Kriminellen lieben besonders Menschenmengen, wo sie meistens in eingespielten Gruppen ihre Taten verüben. An Flughäfen und besonders Bahnhöfen arbeiten sie als Trio, die Aufgaben Ablenken, Ziehen und Wegschaffen werden aufgeteilt. Sollte mal ein Opfer Verdacht schöpfen, ist die Beute bereits in sicherheit. Hilfsbereite Menschen beim TaschendiebstahlScheinbar hilfsbereite Geister veranstalten ein Durcheinander in dem sie dann unbemerkt Wertsachen aus Kleider und Taschen ziehen. Solche Situationen entstehen beim Ein- und Aussteigen mit Koffern und Reisetaschen am Zug und Busse, U- und S-Bahnen, Taxiständen um ein paar zu nennen. Beim Einchecken am Flughafen oder Warten am Perrongs auf Fernzüge, können Kriminelle die Adressen auf den Gepäckstücken erfahren, worauf sie einem Einbrecher den Tip geben können auf welcher Adresse die Einwohner gerade verreist sind. Taschendiebstahl - Kinder keineswegs harmlosKinder sind keineswegs harmlos, während sie in aufgewühlten Gruppen ein Opfer umgeben bettelt eines das Opfer an. Sobald die Brieftasche geöffnet ist, greift es schnell hinein oder reisst die ganze Brieftasche aus der Hand des Opfers und läuft weg. Die anderen Kinder hindern anschliessend das Opfer an der Verfolgung und tun so als wäre nichts gewesen. Taschendiebstahl - AnrempelnEine klassische Masche ist das Anrempeln, überrascht um Verzeihung zu bitten, und weg ist die Brieftasche - ein Thema mit Variationen. Taschendieb mit Eis rempelt Opfer an, schmiert etwas Eis an seine Kleidung, bittet um Verzeihung und wischt an dem Schmierfleck herum, und weg ist die Brieftasche. Dreiste Masche beim TaschendiebstahlEine dreiste Masche ist der fröhliche und selbstsichere Auftritt eines vermeintlichen Bekannten des Opfers, an den sich das Opfer allerdings nicht erinnern kann. Eine überherzliche Umarmung, und weg ist die Brieftasche. Taschendiebstahl im Gedränge und auf öffentlichen PlätzenEin anderer klassischer Griff, wird vorzugsweise im Gedränge von öffentliche Plätzen, Touristenattraktionen, öffentliche Verkehrsmittel, Märkte und Kaufhallen angewandt, das Anschleichen an das Opfer, Ziehen der Brieftasche und unbemerkt verschwinden. Ebenfalls mit Variationen - Hosen oder Jackentaschen werden mit einem Rasierblatt angeritzt, die Brieftasche verlässt wie selbstständig die aufgeschlitzte Tasche. Zugeknöpfte und ausgebeulte Gesässtaschen an dünneren Hosen sind Magneten für diese Variante. Hilfsbereitschaft und TaschendiebstahlKlassische Hilfsbereitschaft nach Art der Taschendiebe - dem Opfer wird die Hilfe angeboten, die Taschen zu tragen, nach der zweiten Ecke rennt der Taschendieb wie ein Weltmeister mit den Taschen davon, Verfolgung zwecklos. Eine Variante ist es, die Taschen tatsächlich nach Hause des Opfers zu tragen, unterwegs die Brieftasche ziehen, und wenn soweit alles gut geht, zuhause beim Opfer in die Wohnung zu gelangen, ein Kaffee als Dankeschön oder so. Wohl in der Wohnung werden alles mögliche an Dingen bestaunt und angefasst. Plötzlich muss der Helfer gehen - mit der Beute. Auf öffentliche Plätzen, Touristenattraktionen, Strassen und Märkte werden sinnlose Waren mit grossem Trubel angeboten. Der Verkäufer molestiert das Opfer solange mit Billigst- und Nochbilliger-Angeboten, bis das Opfer die Brieftasche zieht. Ein scheinbar Unbeteiligter rempelt unglücklich in die Geschichte, und weg ist die Brieftasche. Sollte das Opfer tatsächlich etwas kaufen, wird es bald den Wert der miserablen Ware feststellen. In öffentlichen Bädern, Freibädern, aber auch in Kleidergeschäften lungern Taschendiebe um den Umkleidekabinen herum, sobald das Opfer den Rücken zudreht, greift der Taschendieb zu. Die Variante mit der jungen Frau, die ein Urteil vom Opfer möchte, weil sie im Spiegel nicht so recht ihr Kleid betrachten kann, ist ein Ablenkungsmaneuvre, und weg ist die Brieftasche. Öffentliche Toiletten und Pissoirs sind keine Taschendiebfreie Zonen. In Toiletten mit spanischen Wänden, greift der Taschendieb unter der Wand nach am Boden abgestellte Taschen oder Einkäufe. Ist das hilflose Opfer beim grossen Geschäft, hat es keine Chance auf eine Verfolgung, Schach Matt. Spätestens beim Händewaschen muss das Opfer alles aus der Hand legen, im Gedränge gutbesuchter Toiletten sind Sachen und Brieftaschen schnell weg. |
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